Bestes Gravel E-Bike: Finde das perfekte E-Gravelbike 2026 für dich
Bestes Gravel E-Bike: In unserem großen Test haben wir eines schnell festgestellt: Das Vorurteil vom schweren „Mofa“ ist 2026 endgültig Geschichte. Für uns ist das E-Gravelbike die perfekte Symbiose aus der Agilität eines Rennrads und der Freiheit eines Mountainbikes. Die neue Generation ist leichter, schlanker und technisch so ausgereift, dass du oft zweimal hinschauen musst, um den Akku überhaupt zu entdecken.
Der Clou bei den aktuellen Modellen ist die „widerstandslose Entkopplung“. Wir haben die Erfahrung gemacht: In der Ebene fährst du über 25 km/h ein tolles sportliches Bike. Erst wenn es am Berg richtig fies wird, spürst du diesen genialen „Rückenwind“, der dich locker nach oben schiebt.
Aber auch unsere Probefahrten im hohen Norden, bei denen wir sehr viel Wind hatten, hat uns die Motor Power der E Gravelbikes während der Vergleichstest sehr gut gefallen.
Unsere Ergebnisse beim Gravel e Bike Test
Rose Backroad AL Plus Cues
Rose Backroad AL Plus Cues
Das Backroad AL Plus Cues ist Roses schlankes E-Gravel-Bike mit dem neuen Mahle X30 Nabenmotor – dezente Unterstützung statt schwerer Vollpower. Wir klären, für wen sich das lohnt.
Mit rund 13,9 kg, 250-Wh-Akku und der robusten Shimano-CUES-Schaltung zielt es auf Pendler und Tourenfahrer, die Rückenwind wollen, ohne das natürliche Fahrgefühl aufzugeben. Im Test geht es um Antrieb, Reichweite, Ausstattung – und die Frage, ob der kleine Akku reicht.
Das rundum stimmige E-Gravel für alle, die im Alltag und auf Tour dezente Extrapower wollen – leicht, aufgeräumt und alltagstauglich.
- Dezente, natürliche Unterstützung durch den Mahle X30
- Für ein E-Gravel angenehm leicht (ca. 13,9 kg)
- Robuste, schaltsichere CUES-Gruppe mit Berggang
- Viele Anschraubpunkte für Bikepacking und Schutzbleche
- Aufgeräumte Optik dank integrierter Kabelführung
- 250-Wh-Akku kleiner als bei vielen Konkurrenten
- Range Extender kostet extra
- 45 Nm sind nichts für Vollpower-Fans
- CUES statt GRX – funktional, aber schlicht
Wer ein leichtes E-Gravel mit dezenter Unterstützung sucht, liegt beim Backroad AL Plus Cues richtig. Der Mahle X30 schiebt natürlich an, die CUES-Gruppe ist robust, und mit rund 13,9 kg bleibt das Rad handlich. Nur wer große Reichweite oder rohe Power braucht, sollte den Range Extender einplanen – oder woanders schauen.
Reichen 250 Wh Akkukapazität aus?
Für Pendelstrecken und Tagestouren bis rund 90 km ja – je nach Unterstützungsstufe, Gewicht und Höhenmetern. Wer regelmäßig weiter fährt, sollte den Range Extender einplanen.
Lohnt sich der Range Extender?
Bei häufigen langen Touren klar: Er bringt über 50 km extra. Für den reinen Alltag ist er meist überflüssig und ist separat erhältlich.
Kann man das Rad auch ohne Unterstützung fahren?
Ja. Mit rund 13,9 kg fährt sich das Backroad AL Plus auch ohne Motor ordentlich – deutlich besser als schwere Vollpower-E-Gravels.
Wie schlägt sich Shimano CUES gegen GRX?
CUES ist einfacher und robuster, GRX etwas hochwertiger und feiner abgestuft. Für dieses Rad ist die 1×11-CUES mit 11-50-Kassette eine solide, wartungsarme Wahl.
Ist Leasing über JobRad möglich?
Ja, Rose bietet Dienstrad-Leasing an; rechnerisch startet das Rad dann deutlich günstiger. Die konkrete Ersparnis hängt von deinem Einkommen ab.
Ein tolles E-Gravel-Bike
- Leichtes E-Gravel mit natürlichem Antrieb
- Robuste CUES-Schaltung mit Bergübersetzung
- Kleiner Akku – Range Extender für lange Touren
Das Rose Backroad AL Plus Cues ist ein leichtes, aufgeräumtes E-Gravel für alle, die dezenten Rückenwind statt roher Power suchen. Im Alltag und auf Tagestouren spielt es seine Stärken aus – solange der kleine Akku zu deinem Streckenprofil passt.
Rose Backroad AL Plus GRX RX810
Rose Backroad AL Plus GRX RX810 im Test: E-Gravel mit Shimanos Gravel-Gruppe
Der GRX-RX810-Aufbau ist die Enthusiasten-Variante des Backroad AL Plus – mit Shimanos hochwertiger mechanischer Gravel-Schaltung, aktuell als Auslaufmodell zum reduzierten Preis.
Unter dem cleanen Alu-Rahmen sitzt der nahezu unsichtbare Mahle X35 Nabenmotor: dezenter Rückenwind statt Mofa-Schub. Im Test klären wir Antrieb, Reichweite, Ausstattung und für wen sich der GRX-Aufbau gegenüber der neueren Cues-Variante lohnt.
Die Wahl für alle, die eine hochwertige mechanische GRX-Schaltung und ein cleanes, leichtes E-Gravel wollen – jetzt als Auslaufmodell besonders attraktiv.
- Hochwertige, geländetaugliche GRX-RX810-Schaltung
- Kein Motorwiderstand über 25 km/h – rollt wie ein Bio-Bike
- Leicht und alltagstauglich (ca. 13,5 kg)
- Stealth-Integration – kaum als E-Bike zu erkennen
- 12 Anschraubpunkte plus integrierte Zugführung
- Beleuchtung ab Werk, dazu reduzierter Auslaufpreis
- X35-Motor mit 40 Nm und einfacher Sensorik – vom neueren X30 überholt
- Leichte Hecklastigkeit durch den Nabenmotor in sehr steilen Passagen
- Hinterrad-Ausbau erfordert einen 17er Maulschlüssel im Gepäck
- 250-Wh-Akku klein; Range Extender kostet extra
- Scheibenbremsen können bei Nässe quietschen
Der GRX-RX810-Aufbau ist die Value-Wahl im Backroad-AL-Plus-Line-up: eine hochwertige mechanische Gravel-Gruppe, cleanes Stealth-Design und ein für ein E-Bike sehr niedriges Gewicht. Wer nicht zwingend den neuesten X30-Antrieb braucht, bekommt hier viel Rad fürs Geld. Kleiner Akku und die leichte Hecklastigkeit bleiben die Kompromisse.
GRX RX810 oder die neuere Cues-Variante?
Der GRX-Aufbau bietet die höherwertige, feiner abgestufte mechanische Gruppe und läuft als Auslaufmodell zum reduzierten Preis. Die Cues-Variante ist neuer, robust und kommt mit dem aktuelleren X30-Motor. Für Schalt-Enthusiasten mit Preisbewusstsein ist GRX die spannendere Wahl.
Wie groß ist der Unterschied zwischen X35 und X30?
Der X30 liefert 45 Nm, eine erweiterte Sensorik und eine genauere Akkuanzeige. Der X35 im GRX-Modell hat 40 Nm und eine einfachere Steuerung. Im Alltag unterstützen beide dezent – der X30 fühlt sich nur etwas natürlicher an.
Wie weit komme ich mit 250 Wh?
Je nach Unterstützungsstufe, Gewicht und Höhenmetern sind bis zu 100 km drin. Wer regelmäßig weiter fährt, sollte den optionalen Range Extender einplanen.
Ist das Rad ab Werk pendeltauglich?
Weitgehend: Die Büchel-Beleuchtung ist dabei und es gibt zahlreiche Anschraubpunkte für Taschen. Schutzbleche und Gepäckträger müssen separat ergänzt werden.
Ist Dienstrad-Leasing möglich?
Ja, Rose bietet JobRad-Leasing an, was den effektiven Preis spürbar senkt. Die konkrete Ersparnis hängt von deinem Einkommen ab.
Fazit
- Hochwertige GRX-RX810-Schaltung zum Auslaufpreis
- Leichtes, cleanes E-Gravel mit natürlichem Antrieb
- Kleiner Akku – Range Extender für lange Touren
Das Backroad AL Plus GRX RX810 ist die Enthusiasten-Variante der Baureihe: hochwertige mechanische Schaltung, leichtes Stealth-E-Gravel und viel Vielseitigkeit. Als Auslaufmodell ist es ein starkes Preis-Leistungs-Angebot – solange der etwas ältere X35-Antrieb und der kompakte Akku zu deinem Streckenprofil passen.
Cube Nuroad Hybrid C:62 SLT 400X
Cube Nuroad Hybrid C:62 SLT im Test: E-Gravel auf Rennrad-Niveau
Das Nuroad Hybrid C:62 SLT verwischt die Grenze zwischen Bio-Bike und E-Gravel: Vollcarbon, rund 12,9 kg und ein leichter Bosch-SX-Antrieb, der sich eher wie Rückenwind anfühlt als wie ein klassisches E-Bike.
Wir ordnen ein, für wen sich das High-End-Modell lohnt – vom sportlichen Pendler bis zum Genuss-Graveler. Im Test: Antriebscharakter, Gewicht, die edle SRAM-AXS-Ausstattung und die Kompromisse, die der konsequente Leichtbau mit sich bringt.
Das E-Gravel für alle, die maximale Leichtigkeit und Top-Komponenten wollen – ein Sportgerät mit dezentem Rückenwind statt klassischem E-Bike-Gefühl.
- Für ein E-Bike außergewöhnlich leicht (ca. 12,9 kg)
- Natürlicher, agiler Fahrcharakter auch über 25 km/h
- Harmonischer Bosch-SX-Antrieb mit belohnendem Sprint-Modus
- Robuste SRAM XX SL Eagle AXS Transmission (Schalten unter Last)
- Newmen-Carbonlaufräder und Carbon-Cockpit
- Trotz Sport-Optik für Schutzblech, Gepäck und Licht vorbereitet
- Fest verbauter Akku – Laden nur in Radnähe möglich
- Force-AXS-Bremsen mit DOT-Flüssigkeit: aufwendigere Wartung
- Kein Standard-Display serienmäßig (Kiox/Purion nur nachrüstbar)
- 400 Wh eher knapp – Range Extender kostet extra
- Hoher Anschaffungspreis
Das Nuroad Hybrid C:62 SLT ist eines der leichtesten und hochwertigsten E-Gravel-Bikes am Markt. Der Bosch SX belohnt aktive Fahrer, das geringe Gewicht sorgt für echtes Bio-Bike-Handling. Da der Aufpreis gegenüber dem unmotorisierten Topmodell gering ausfällt, wird die Entscheidung für den Antrieb für viele Sportler erst logisch. Wer den fest verbauten Akku akzeptiert und keine rohe Motorpower erwartet, bekommt hier eine Benchmark.
Reichen 400 Wh Akkukapazität aus?
Für sportliche Runden und den Arbeitsweg ja, zumal der leichte SX effizient unterstützt. Wer lange Touren plant, kann dank PowerMore einen Range Extender mit zusätzlichen 250 Wh nachrüsten.
Wie fühlt sich der Bosch SX im Vergleich zu einem Vollpower-Motor an?
Dezenter und sportlicher. Der SX liefert weniger Drehmoment, dafür kaum spürbaren Tretwiderstand über 25 km/h und ein natürliches Fahrgefühl. Seine Stärke spielt er bei hoher Trittfrequenz im Sprint-Modus aus.
Ist die SRAM XX SL AXS am Gravel-Bike nicht übertrieben?
Sie ist Premium, aber die T-Type-Transmission ist auf Schalten unter Last ausgelegt und sehr robust – gut geeignet fürs Gelände. Der Aufpreis zahlt vor allem auf Präzision und Haltbarkeit ein.
Kann man damit pendeln und leichte Touren fahren?
Ja. Der Rahmen bietet Aufnahmen für Schutzbleche, Gepäckträger und Lowrider, und über die X-Connect-Schnittstelle lässt sich Licht direkt aus dem Hauptakku speisen.
Muss ich ein Display nachkaufen?
Serienmäßig steuerst du alles über die System Control im Oberrohr und die Mini Remote. Wer Echtzeitdaten wie Tempo oder Watt sehen will, kann dank Vorverkabelung ein Kiox- oder Purion-Display ergänzen.
Fazit
- Rennrad-nahes Gewicht dank Vollcarbon
- Feinfühliger Bosch-SX-Antrieb für aktive Fahrer
- Fest verbauter 400-Wh-Akku – Extender optional
Das Cube Nuroad Hybrid C:62 SLT verschiebt die Grenze zwischen Gravel-Bike und E-Gravel. Rennrad-nahes Gewicht, Top-Ausstattung und ein feinfühliger Antrieb machen es zur Benchmark – solange du den Premiumpreis und den fest verbauten Akku einplanst.
Ribble ALLGRIT E CARBON-X
Ribble Allgrit E Carbon-X im Test: Light-E-Gravel auf Spitzenniveau
Das Allgrit E Carbon-X ist das leichteste und edelste E-Gravel der Ribble-Serie: rund 12,2 kg, ein dezenter MAHLE-X20-Nabenmotor und eine kabellose SRAM-AXS-Schaltung – Unterstützung, die da ist, wenn du sie brauchst, und sonst unsichtbar bleibt.
Wir ordnen ein, für wen sich das Carbon-Modell lohnt – vom Gravel-Racer bis zum Langstrecken-Abenteurer. Im Test: Antriebscharakter, Gewicht, die Smart-Assist-Funktionen und die Kompromisse, die das konsequent integrierte Design mit sich bringt.
Das leichteste E-Gravel der Serie für alle, die sportliches Fahrgefühl mit dezentem Rückenwind wollen – kabellos, aerodynamisch und tourentauglich.
- Für ein E-Bike außergewöhnlich leicht (ca. 12,2 kg)
- Natürlicher, ununterbrochener Fahrfluss dank MAHLE X20
- Smart Assist mit Herzfrequenz-Koppelung fürs Training
- Wartungsarme, kabellose SRAM-AXS-Schaltung
- App-basierte Motorsperre als Diebstahlschutz
- Viele Montagepunkte plus optionale RockShox-Federgabel
- Proprietäres Cockpit und Aero-Sattelstütze erlauben kaum Fit-Anpassungen
- Bedienknopf nur am Oberrohr – keine Steuerung an den Hoods
- Nur IP54: Vorsicht bei Starkregen und Reinigung (kein Hochdruckreiniger)
- Serien-Sattel (Selle Italia) recht straff
- Direktvertrieb: sorgfältige Endmontage nötig
Das Allgrit E Carbon-X gehört zu den leichtesten und ausgereiftesten Light-E-Gravel-Bikes am Markt. Der MAHLE X20 unterstützt natürlich, die kabellose SRAM-Schaltung ist wartungsarm, und das geringe Gewicht sorgt für echtes Sportgerät-Handling. Wer das proprietäre Cockpit vorab sauber vermisst und den eingeschränkten Wetterschutz akzeptiert, bekommt ein herausragend integriertes Rad.
Reichen 350 Wh Akkukapazität aus?
Im Eco-Modus sind bis zu 160 km drin, im Alltag je nach Unterstützung, Gewicht und Höhenmetern entsprechend weniger. Für lange Touren lässt sich der eX1-Range-Extender mit rund 60 km zusätzlich nachrüsten.
Wie fühlt sich der MAHLE X20 im Vergleich zu einem Vollpower-Motor an?
Dezenter und sportlicher. Der Nabenmotor unterstützt den natürlichen Fahrfluss, statt kräftig zu schieben, und bleibt oberhalb von 25 km/h kaum spürbar. Über Smart Assist reagiert er sogar auf Puls und Steigung.
Lohnt sich die RockShox-Rudy-Federgabel?
Für technisches, ruppiges Gelände ja: 30 mm Federweg steigern Komfort und Kontrolle spürbar. Wer überwiegend auf Schotter und Asphalt bleibt, kommt mit der Carbongabel leichter und günstiger weg.
Wie flexibel ist die Sitzposition?
Eingeschränkt. Das einteilige Aero-Cockpit und die D-förmige Sattelstütze lassen sich kaum nachträglich anpassen. Miss deine Passform vor dem Kauf genau aus, da Korrekturen nur über teuren Komponententausch möglich sind.
Ist das Rad wetterfest?
Mit IP54 ist das System spritzwassergeschützt, aber nicht für extreme Regengüsse ausgelegt. Reinige es ohne Hochdruckreiniger und achte auf den Ladeport am Tretlager, an dem sich Wasser sammeln kann.
Fazit
- Herausragend leicht dank Vollcarbon (ca. 12,2 kg)
- Natürlicher MAHLE-X20-Antrieb mit Smart Assist
- Proprietäres Cockpit – Passform vorab genau prüfen
Das Ribble Allgrit E Carbon-X ist ein hocheffizientes Werkzeug für lange Gravel-Abenteuer: Benchmark-Gewicht, natürlicher Antrieb und clevere Smart-Assist-Funktionen. Wer die Endmontage sorgfältig erledigt und mit dem integrierten Design lebt, bekommt eines der ausgereiftesten Light-E-Gravel-Bikes am Markt.
Ribble ALLGRIT E AL Apex XPLR AXS
Ribble Allgrit E AL Apex XPLR AXS im Test: Robustes Light-E-Gravel für Abenteuer
Das Allgrit E AL ist die Aluminium-Variante der Serie: robuster, alltagstauglicher und preislich attraktiver als das Carbon-X, aber mit demselben Konzept – natürliches Fahrgefühl statt E-Mofa-Schub.
Mit dem MAHLE X30 Nabenmotor, kabelloser SRAM Apex XPLR AXS und viel Reifenfreiheit zielt es auf Pendler, Bikepacker und leistungsorientierte Fahrer. Im Test: Antriebscharakter, Reichweite, Geländetauglichkeit und für wen sich das Alu-Modell lohnt.
Das robuste, vielseitige Light-E-Gravel für alle, die dezente Unterstützung und Abenteuertauglichkeit wollen – kabellos geschaltet und bikepacking-ready.
- Natürliche Fahrdynamik durch widerstandsarmen Nabenmotor
- Hohe Laufruhe dank flacherem Lenkwinkel
- Große Vielseitigkeit: Montagepunkte und bis 50 mm Reifen
- Modular auf bis zu 150 km Reichweite erweiterbar
- Wartungsarme, kabellose SRAM-Apex-AXS-Schaltung
- Stealth-Optik plus OTA-Updates und App-Motorsperre
- Mit ca. 14 kg spürbar schwerer als Carbon beim Tragen
- 45 Nm für steilste Trial-Passagen eher zu dezent
- Direktvertrieb: sorgfältige Endmontage nötig
- Serien-Sattel wird als recht straff empfunden
Das Allgrit E AL ist kein E-Mofa, sondern ein ausgereiftes Sportgerät, das den Aktionsradius erweitert, ohne das Fahrgefühl zu verfälschen. Der dezente X30-Antrieb, die stabile Geometrie und die vielen Montagepunkte machen es zum idealen Allrounder für Pendeln, Bikepacking und Training. Wer den Mehrpreis fürs Carbon-Modell scheut und mit ca. 14 kg lebt, bekommt hier viel Rad fürs Geld.
Wie weit komme ich mit einer Akkuladung?
Rund 90 km sind die Basis, mit dem optionalen Range Extender bis zu 150 km. In einem Effizienztest blieben nach 80 km hügeligem Gelände in mittlerer Unterstützung noch etwa 20 % Restkapazität – die reale Reichweite hängt aber von Gewicht, Höhenmetern und Modus ab.
Wie fühlt sich der MAHLE X30 im Vergleich zu einem Mittelmotor an?
Deutlich dezenter. Der Nabenmotor ergänzt deine Eigenleistung subtil, statt kräftig zu schieben, und bleibt oberhalb von 25 km/h kaum spürbar. Für steilste Trial-Rampen wirken die 45 Nm eher zurückhaltend.
Taugt das Rad fürs Training?
Ja, sehr gut. Die Motorreserve erlaubt es, den Puls auch an steilen Anstiegen im Zone-2-Bereich zu halten. Das macht es zu einem effektiven Werkzeug für kontrolliertes Ausdauertraining und aktive Regeneration.
Apex XPLR AXS oder die GRX-Variante?
Die Apex XPLR AXS schaltet kabellos und elektronisch – weniger Wartung, keine Schaltzüge in der internen Führung. Die mechanische GRX-Variante ist günstiger und für viele völlig ausreichend. Für maximale Wartungsarmut ist die AXS-Version die klare Wahl.
Welche Rahmengröße soll ich wählen?
Ribble gibt klare Größenkorridore vor. Wenn du zwischen zwei Größen liegst, empfiehlt sich für ein agileres Handling der kleinere Rahmen. Das Rad ist von XS bis XXL erhältlich.
Fazit
- Vielseitiger Alu-Allrounder mit Stealth-Optik
- Natürlicher MAHLE-X30-Antrieb, ideal fürs Training
- Modular bis 150 km – bikepacking-tauglich
Das Ribble Allgrit E AL Apex XPLR AXS ist der vielseitige Preistipp der Serie: robustes Alu, dezenter X30-Antrieb und kabellose Schaltung in einem alltags- und abenteuertauglichen Paket. Wer keine reine Carbon-Leichtbau-Benchmark braucht, bekommt hier ein natürliches, ausgereiftes Light-E-Gravel.
Scott Solace Gravel eRide 30
Scott Solace Gravel eRIDE 30 im Test: Leises Light-E-Gravel mit TQ-Power
Das Solace Gravel eRIDE 30 verbindet einen HMX-Carbonrahmen mit dem nahezu geräuschlosen TQ-Mittelmotor – ein Light-E-Gravel, das sich kaum von einem antriebslosen Rad unterscheidet.
Mit dem drehmomentstarken TQ-HPR60, kabelloser SRAM Apex AXS und 50-mm-Reifen zielt das Einstiegsmodell der Gravel-Reihe auf sportliche Fahrer, die dezente Unterstützung ohne E-Bike-Gefühl suchen. Im Test: Antriebscharakter, Energiekonzept, Ausstattung und Alltagstauglichkeit.
Das Einstiegsmodell der Solace-Gravel-Reihe mit drehmomentstarkem TQ-HPR60 und HMX-Carbonrahmen – leise, integriert und sportlich.
- Extrem leiser TQ-Mittelmotor mit natürlichem Fahrgefühl
- Widerstandsfreies Pedalieren über 25 km/h
- AXS-Schaltwerk direkt aus dem Hauptakku (kein Extra-Laden)
- Hohe Reifenfreiheit bis 50 mm plus Montagepunkte
- Intelligentes Energiemanagement: Range Extender wird zuerst entleert
- Voll integrierte, cleane Kabelführung
- Ein-Knopf-Bedienung am Oberrohr im Gelände wenig intuitiv
- Interner Hauptakku nur mit Werkstatt entnehmbar
- Ladeport über dem Tretlager anfällig für Schmutz
- Solace-Reihe insgesamt im Premium-Preissegment
Das Solace Gravel eRIDE 30 gehört zu den ausgereiftesten Light-E-Gravel-Bikes: ein nahezu lautloser TQ-Antrieb, ein hochwertiger HMX-Carbonrahmen und clevere Detaillösungen wie das aus dem Hauptakku gespeiste AXS-Schaltwerk. Der drehmomentstarke HPR60 macht steile Anstiege leicht, ohne den sportlichen Charakter zu verwässern. Wer die Ein-Knopf-Bedienung akzeptiert und ins Premium-Segment investieren möchte, bekommt hier eine Referenz.
Wie weit komme ich mit dem 360-Wh-Akku?
Für Tagestouren ist der integrierte 360-Wh-Akku ausgelegt; die reale Reichweite hängt von Modus, Gewicht und Höhenmetern ab. Mit dem optionalen 160-Wh-Range-Extender steigt die Kapazität deutlich – das System entleert den Extender dabei zuerst.
Warum HPR60 statt HPR50 beim Gravel 30?
Der HPR60 liefert mit 60 Nm rund 20 % mehr Drehmoment als der HPR50 und ist etwas schwerer. Scott setzt ihn im Einstiegs-Gravel-30 bewusst mit Fokus auf Kraft am Berg ein, während die Top-Modelle gewichtsoptimiert auf den HPR50 setzen.
Muss ich den AXS-Akku separat laden?
Beim Gravel 30 nicht. Das SRAM Apex AXS Schaltwerk wird direkt über den Hauptakku gespeist, wodurch das separate Laden eines AXS-Akkus entfällt – ein spürbarer Wartungsvorteil.
Wie leise ist der TQ-Motor wirklich?
Sehr leise. Die Harmonic-Pin-Ring-Technik kommt ohne klassische Zahnradstufen aus, arbeitet nahezu geräuschlos und baut kompakt. Über 25 km/h ist praktisch kein Motorwiderstand spürbar.
Kann ich damit auch pendeln und Gepäck mitnehmen?
Ja. Die Reifenfreiheit bis 50 mm sowie Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger machen das Rad alltags- und bikepacking-tauglich. Achte bei Schlammfahrten auf den Ladeport am Tretlager.
Fazit
- Nahezu lautloser TQ-HPR60 mit natürlichem Fahrgefühl
- Cleveres Energie- und Verkabelungskonzept
- HMX-Carbonrahmen mit Top-Integration
Das Scott Solace Gravel eRIDE 30 definiert den praktischen Wert eines modernen Gravel-Bikes neu: leiser, natürlicher Antrieb, herausragende Integration und ein drehmomentstarker HPR60 für steile Rampen. Wer die minimalistische Bedienung und das Premium-Preisniveau akzeptiert, bekommt eines der ausgereiftesten Light-E-Gravel-Bikes am Markt.
Orbea Denna H40
Orbea Denna H40 (2026) im Test: Effizientes E-Gravel für Joyful Adventures
Das Orbea Denna H40 setzt nicht auf die Watt-Schlacht, sondern auf Effizienz: ein natürliches, agiles Fahrgefühl dank Rider-Synergy-Software statt maximaler Motorpower.
Mit dem Shimano EP600 (60 Nm), einem clever getunten 420-Wh-Akku und viel Reifenfreiheit zielt das Denna auf abenteuerlustige Pendler und Gravel-Einsteiger. Im Test: Antriebseffizienz, Rahmenkomfort, Ausstattung und für wen sich das Alu-Modell lohnt.
- Überragende Effizienz: bis zu 3.500 Hm aus nur 420 Wh
- Natürlicher, agiler Antrieb dank RS-Gen2-RC-Firmware
- Tiefer Schwerpunkt und dämpfender Rahmenflex
- Robuste, wartungsarme Shimano Cues mit großer Bandbreite
- Bis 50C Reifenfreiheit für maximale Flexibilität
- OC Frame Bag serienmäßig inklusive
- Aluminium statt Carbon (bei diesem Preis teils anders lösbar)
- Kein Range Extender vorgesehen
- Pedale nicht im Lieferumfang
- Durch Alu-Rahmen schwerer als die teureren Carbon-M-Modelle
Das Denna H40 ist kein Renngerät, sondern ein durchdachter Allrounder fürs Joyful Adventure. Die intelligente RS-Gen2-Software stellt Reichweite über pure Akkukapazität und macht aus 420 Wh erstaunliche 3.500 Höhenmeter. Zusammen mit robuster Shimano-Cues-Ausstattung, viel Reifenfreiheit und der inkludierten Rahmentasche ergibt das eines der stimmigsten Pakete der Saison – wenn du mit Alu statt Carbon und ohne Range Extender leben kannst.
Wie kann der 420-Wh-Akku bis zu 3.500 Hm schaffen?
Der Schlüssel ist die RS-Gen2-RC-Firmware: Sie priorisiert deinen eigenen Kraftinput und dämpft unnötige Drehmomentspitzen, was den Verbrauch stark senkt. So erreicht das Denna Reichweiten, die man sonst von deutlich schwereren 600-Wh-Systemen kennt.
Ist der Rahmen aus Carbon oder Aluminium?
Der Hauptrahmen besteht aus hochwertigem Aluminium, die Gabel aus Vollcarbon. Dank verschliffener Schweißnähte und interner Zugführung wirkt er fast wie ein Carbon-Monocoque, bietet aber die Robustheit einer High-End-Alloy-Konstruktion.
Kann ich die Reichweite mit einem Range Extender erhöhen?
Nein. Laut Datenblatt ist für das Denna H40 aktuell kein Range Extender vorgesehen. Die Reichweite kommt hier über die Effizienz der Software, nicht über zusätzliche Akkukapazität.
Welche Reifen kann ich montieren?
Ab Werk sind Vittoria Terreno Dry in 700×45c montiert. Dank Reifenfreiheit bis 50C kannst du auf voluminösere Reifen bis hin zu leichten MTB-Pneus aufrüsten.
Ist eine Rahmentasche dabei?
Ja. Die OC Frame Bag ist im Lieferumfang enthalten und bietet Platz für Werkzeug oder Proviant, ohne Optik oder Aerodynamik zu stören. Pedale musst du allerdings separat kaufen.
Fazit
- Effizienz-Champion: bis zu 3.500 Hm aus 420 Wh
- Robuste Alu-Bauweise mit Carbon-Gabel
- Vielseitig dank 50C-Freiheit und inkludierter Rahmentasche
Das Orbea Denna H40 (2026) ist ein technisch ehrlicher, reichweitenstarker E-Gravel-Allrounder. Die intelligente RS-Gen2-Software, die robuste Shimano-Cues-Ausstattung und die hohe Vielseitigkeit machen es zu einem der durchdachtesten Pakete der Saison – ideal für alle, die natürliches Fahrgefühl über rohe Power stellen.
Scott Solace Gravel 20
Scott Solace Gravel 20 (2026) im Test: Flüsterleises Premium-Light-E-Gravel
Das Solace Gravel 20 verbindet einen HMX-Carbonrahmen mit dem neuen TQ HPR60 – dem wohl leisesten E-Antrieb am Markt. Ein Sportgerät, das den Motor nur als Rückenwind auf Abruf nutzt.
Mit kabelloser SRAM Rival XPLR AXS, Syncros-Carbonlaufrädern und durchdachten Integrationslösungen zielt das Gravel 20 auf ambitionierte Fahrer, die Graveln als Training begreifen. Im Test: Antriebscharakter, Ausstattung, versteckte Features und für wen sich das Premium-Paket lohnt.
Das Premium-Light-E-Gravel für Puristen: HMX-Carbon, flüsterleiser TQ-HPR60-Antrieb und durchdachte Integration bis ins Detail.
- Flüsterleiser TQ-HPR60-Antrieb dank Harmonic Pin Ring
- Perfekte Entkopplung ohne Tretwiderstand über 25 km/h
- SRAM Rival XPLR AXS 13-fach mit robuster Flattop-Kette
- Syncros-Carbonlaufräder mit wartungsfreundlichen DT-Swiss-Internals
- Verstecktes Multitool und STVZO-Rücklicht ab Werk
- Alltagstauglich dank Schutzblech- und Ständeraufnahmen
- Fest verbauter Akku – Laden nur direkt am Rad
- Kein Moped-Feeling: dezente, natürliche Unterstützung
- Hoher Anschaffungspreis im Premium-Segment
Das Solace Gravel 20 ist die technisch ausgereifteste Brücke zwischen klassischem Bio-Gravel und E-Mobility. Der neue TQ HPR60 ist praktisch geräuschlos und entkoppelt über 25 km/h perfekt, die SRAM Rival AXS mit Flattop-Kette ist haltbar, und Details wie das versteckte Multitool und das STVZO-Licht zeigen echte Durchdachtheit. Der Preis ist eine Ansage – wer deutsche Antriebs- und Schweizer Rahmentechnik auf neuestem Stand will, bekommt sie hier.
Wie leise ist der TQ HPR60 wirklich?
Sehr leise. Das Harmonic-Pin-Ring-Prinzip verzichtet auf schnell drehende Zahnräder und Zahnriemen und eliminiert so das typische hochfrequente Surren fast vollständig – der leiseste Antrieb seiner Klasse.
Kann ich die Reichweite erweitern?
Ja. Zum fest verbauten 360-Wh-Akku lässt sich ein 160-Wh-Range-Extender ergänzen, was bis zu 520 Wh ergibt. Das 4A-Ladegerät lädt bei angeschlossenem Extender prioritär den Hauptakku.
Ist der Akku entnehmbar?
Nein. Zugunsten von Steifigkeit und geringem Gewicht ist der 360-Wh-Akku fest im Rahmen verbaut. Du lädst ihn direkt am Rad, brauchst also eine Lademöglichkeit in Radnähe.
Warum die SRAM-Flattop-Kette?
Die abgeflachte Oberseite macht die Kette steifer und langlebiger – ein klarer Vorteil bei den zusätzlichen Drehmomentbelastungen eines E-Antriebs. Das kabellose AXS-System speist sich zudem direkt aus dem Hauptakku.
Taugt das Rad für den Alltag in Deutschland?
Ja. Das integrierte Syncros-Rücklicht ist STVZO-konform (Dauerlicht), und der Rahmen bietet Aufnahmen für Schutzbleche und einen Ständer. Zusammen mit den 50-mm-Reifen wird es zur High-End-Pendlermaschine.
Fazit
- Leisester E-Antrieb dank TQ Harmonic Pin Ring
- Robuste SRAM Rival AXS mit Flattop-Kette
- Durchdachte Integration inkl. Multitool und STVZO-Licht
Das Scott Solace Gravel 20 (2026) ist ein spezialisiertes Präzisionswerkzeug für sportliche Fahrer: flüsterleiser TQ-HPR60-Antrieb, hochwertige HMX-Carbon-Basis und Integration bis ins kleinste Detail. Wer den Premium-Preis und den fest verbauten Akku akzeptiert, bekommt eines der ausgereiftesten Light-E-Gravel-Bikes am Markt.
Orbea Denna M20
Orbea Denna M20 (2026) im Test: Verspieltes Carbon-E-Gravel mit Shimano-Power
Das Denna M20 ist Orbeas sportliches Light-E-Gravel auf OMR-Carbonbasis – ein „Terra auf Testosteron“, das die Agilität eines Bio-Bikes mit dezenter Motorunterstützung verbindet.
Mit dem RS-getunten Shimano EP801 (85 Nm), mechanischer GRX RX822 und viel Reifenfreiheit zielt es auf ambitionierte Fahrer, die Fahrspaß über maximale Zuladung stellen. Im Test: Antriebscharakter, Effizienz, Ausstattung und für wen sich das Carbon-Modell lohnt.
Das verspielte Carbon-E-Gravel für Fahrer, die Agilität und natürliches Fahrgefühl über maximale Zuladung stellen – effizient getunt und mechanisch hochwertig.
- Natürliches Pedalieren dank nahezu unspürbarer Entkopplung über 25 km/h
- Effizienter RS-Tune: volles Drehmoment, gedrosselte Spitze
- Verspielte, agile Geometrie mit OMR-Carbonrahmen
- Akku trotz Festverbau für Service entnehmbar
- Leistung über Shimano E-Tube App fein justierbar
- Bis 50C Reifenfreiheit für großen Einsatzbereich
- Fest verbauter Akku – Steckdose am Stellplatz nötig
- Nur wenige Montagepunkte – für Bikepacking eingeschränkt
- Kein Display, Taster-Position erfordert Umgewöhnung
- ICR erschwert Anpassung von Vorbau und Lenker
- Kein Lockr-Staufach (Bauraum vom Akku belegt)
Das Denna M20 ist ein hochspezialisiertes Sportgerät für Fahrer, die Unterstützung an steilen Rampen wollen, ohne das agile Gravel-Handling zu opfern. Der RS-getunte EP801 verbindet kräftiges Drehmoment mit hoher Effizienz, die OMR-Carbonbasis macht das Rad spielerisch, und die mechanische GRX-Ausstattung ist robust. Wer mit dem fest verbauten Akku, wenigen Mounts und dem displaylosen Cockpit lebt, bekommt eines der fahrspaßstärksten E-Gravel-Pakete der Saison.
Warum drosselt Orbea den 85-Nm-Motor auf 360 W?
Der RS-Tune behält das volle Drehmoment für steile Anstiege, begrenzt aber die Spitzenleistung. Das System agiert dadurch weniger dominant und verbraucht deutlich weniger Energie – ein Effizienzvorteil, kein Leistungsdefizit.
Wie realistisch sind die 3.000 Höhenmeter Reichweite?
Das ist eine Herstellerangabe unter günstigen Bedingungen. In der Praxis hängt der Wert stark von Systemgewicht, Eigenleistung, Untergrund und Unterstützungsstufe ab, weshalb er mit etwas Skepsis zu betrachten ist.
Ist der fest verbaute Akku ein Problem für die Wartung?
Nein. Zwar lädst du direkt am Rad und brauchst eine Steckdose am Stellplatz, doch für Servicezwecke lässt sich der Akku entnehmen, indem der Motor ausgehängt wird. Das Rad ist also keine Einweg-Investition bei Akku-Verschleiß.
Taugt das Denna M20 fürs Bikepacking?
Für leichte Touren ja, für große Gepäckmengen nur bedingt. Mit zwei Flaschenhalter-Mounts und zwei Punkten unter dem Oberrohr ist das Montagepotenzial gegenüber spezialisierten Reiserädern reduziert.
Welche Reifen kann ich fahren?
Ab Werk sind Vittoria Terreno Dry in 700×45c montiert. Dank Reifenfreiheit bis 50C kannst du auf voluminösere Gravel-Reifen oder schmale MTB-Profile wechseln.
Fazit
- Effizienter RS-Tune: 85 Nm mit gedrosselter Spitze
- Verspielte OMR-Carbon-Geometrie
- Akku für Service entnehmbar – nachhaltige Investition
Das Orbea Denna M20 (2026) ist ein verspieltes, effizientes Carbon-E-Gravel für Fahrer, die Fahrspaß und Agilität über maximale Zuladung stellen. Der RS-getunte Shimano-Antrieb, die hochwertige mechanische GRX-Ausstattung und die OMR-Carbonbasis machen es zu einer der ausgereiftesten Lösungen der Saison – solange du mit den Alltags-Kompromissen lebst.
BULLS DAILY GRINDER EVO SX
Bulls Daily Grinder EVO SX im Test: Voll ausgestattetes Light-E-Gravel für den Alltag
Die Daily-Variante des Grinder EVO SX ist die pragmatische Pendler-Version: Schutzbleche, Gepäckträger und Beleuchtung ab Werk, kombiniert mit dem leichten, natürlichen Bosch-SX-Antrieb.
Mit entnehmbarem 400-Wh-Akku, kreuzstabilem Geradeauslauf und hoher Zuladung zielt das Daily auf Pendler und Bikepacker, die eine bestromte, alltagsfertige Lösung suchen. Im Test: Antriebscharakter, Praxiswert, Ausstattung und für wen sich die Daily-Version lohnt.
Die voll ausgestattete Alltagsvariante des Grinder EVO SX – Schutzbleche, Gepäckträger und Licht plus leichter Bosch-SX-Antrieb und entnehmbarem Akku.
- Entnehmbarer Akku – flexibel in Wohnung oder Büro laden
- Ab Werk alltagsfertig: Schutzbleche, Gepäckträger, Licht
- Natürlicher Bosch-SX-Antrieb bei hoher Kadenz
- Hohe Zuladung (135 kg) und viele Montagepunkte
- Kreuzstabiler, sicherer Geradeauslauf für Pendeln und Touren
- MonkeyLink 2.0: Licht, Smartphone-Laden, Display-Nachrüstung
- Deutlich schwerer als leichte Carbon-Konkurrenten
- Sichtbare Schweißnähte am Alu-Rahmen wirken rustikal
- Motor in Turbo-Stufen etwas spitz – bei Nässe Vorsicht
- Aufrechte Geometrie: eher laufruhig als verspielt
Das Daily Grinder EVO SX ist die pragmatische Wahl der Reihe: ab Werk voll ausgestattet, kreuzstabil und mit einem der besten Light-Antriebe am Markt. Der entnehmbare Akku und die hohe Zuladung machen es zum idealen Pendler und Bikepacker. Wer agiles Trail-Handling und geringes Gewicht sucht, ist woanders besser aufgehoben – wer ein zuverlässiges Alltagsfahrzeug für Schotter und Stadt will, bekommt hier ein technisch ausgereiftes System.
Kann ich den Akku zum Laden entnehmen?
Ja. Die Bosch CompactTube 400 lässt sich über eine Serviceklappe im Unterrohr entnehmen, sodass du sie bequem in der Wohnung oder im Büro laden kannst – ein klarer Vorteil gegenüber vielen fest verbauten Light-E-Gravel-Bikes.
Wie weit komme ich mit 400 Wh?
Für den Arbeitsweg und Tagestouren ist der 400-Wh-Akku ausgelegt. Mit dem PowerMore-250-Range-Extender erhöhst du die Kapazität auf insgesamt 650 Wh für längere Strecken.
Stimmt es, dass der Motor auf 60 Nm aufgerüstet werden kann?
Ja. Über die Bosch eBike Flow App ist ein kostenloses Software-Update angekündigt, das das Drehmoment von 55 auf 60 Nm anhebt – ohne Hardware-Eingriff.
Wie fühlt sich der Bosch SX an?
Sportlich und natürlich: Die volle Unterstützung entfaltet sich erst bei höherer Trittfrequenz (über 70–80 U/min), was ein aktives Fahrverhalten fördert. In hohen Stufen wie Turbo wirkt er etwas spitz, weshalb bei Nässe eine präzise Fahrweise gefragt ist.
Ist das Daily fürs Bikepacking geeignet?
Sehr gut. Dank Gepäckträger, zahlreicher Montagepunkte, hoher Zuladung (135 kg) und stabilem Geradeauslauf trägt es umfangreiches Gepäck sicher über lange Distanzen.
Fazit
- Ab Werk alltagsfertig für Pendeln und Touren
- Entnehmbarer 400-Wh-Akku, erweiterbar auf 650 Wh
- Hohe Zuladung und starke Systemintegration
Das Bulls Daily Grinder EVO SX ist der alltagsfertige Allrounder der Grinder-Reihe: voll ausgestattet mit Schutzblechen, Gepäckträger und Licht, dazu ein entnehmbarer Akku und ein natürlicher Bosch-SX-Antrieb. Wer kein federleichtes Sportgerät braucht, sondern ein stabiles, praktisches Pendel- und Reiserad, findet hier eine ausgereifte Lösung.
Merida eSILEX+ 600
Merida eSILEX+ 600 im Test: Diskretes Light-E-Gravel für Schotter und Asphalt
Das eSILEX+ 600 ist ein Stealth-E-Gravel: dank schlankem Alu-Rahmen und leisem MAHLE-Nabenmotor kaum als E-Bike zu erkennen. Rückenwind auf Abruf statt Mofa-Schub.
Mit dem X30-Antrieb samt herzfrequenzbasiertem Training Mode, breit abgestufter SRAM Apex Eagle und komfortabler 650B-Bereifung zielt es auf sportliche Pendler und Genuss-Graveler. Im Test: Antriebscharakter, Ausstattung, Alltagstauglichkeit und das starke Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das diskrete Light-E-Gravel für sportliche Fahrer, die dezente Unterstützung und klassische Optik wollen – hochwertig ausgestattet zum fairen Preis.
- Sehr leiser, natürlicher Antrieb mit echter Stealth-Optik
- Herzfrequenzbasierter Training Mode via App
- Breit abgestufte SRAM Apex Eagle (10–50) fürs Bergauf
- Komfortable 650B-Bereifung mit viel Grip und Dämpfung
- Carbon-Gabel und -Sattelstütze für Vibrationsdämpfung
- Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis inkl. Pedale/Lichter
- Begrenztes Drehmoment (45 Nm) bei Steigungen über 15 %
- Fest verbauter Akku – Tausch nur mit Werkstatt (Innenlager-Ausbau)
- Systemgewicht 120 kg limitiert schwere Fahrer mit Gepäck
- Schutzbleche nur mit passendem Gepäckträger montierbar
- Flaschenhalter am Sitzrohr oft nur mit Adapter nutzbar
Das eSILEX+ 600 ist ein Ermöglicher: kein Rad, das dich jeden Berg hochschiebt, sondern eines, das deine Reichweite vergrößert und Leistungsunterschiede in der Gruppe ausgleicht. Der leise X30-Antrieb, die klassische Optik und die hochwertige Ausstattung treffen auf einen sehr fairen Preis. Wer den werkstattgebundenen Akkutausch und das begrenzte Systemgewicht akzeptiert, bekommt eines der stimmigsten Light-E-Gravel-Pakete seiner Preisklasse.
Wie weit komme ich mit dem 237-Wh-Akku?
Für sportliche Runden und den Arbeitsweg ist der interne Akku ausgelegt; die reale Reichweite hängt von Unterstützung, Gewicht und Höhenmetern ab. Mit dem optionalen Range Extender gewinnst du je nach Kapazität bis zu rund 4,5 Stunden zusätzliche Fahrzeit.
Was bringt der Training Mode?
Über die MAHLE-App koppelt der Training Mode die Motorunterstützung an deine Herzfrequenz. So hältst du den Puls auch an Anstiegen im gewünschten Bereich – ideal fürs Grundlagentraining.
Kann ich den Akku selbst tauschen?
Nein. Der Akku ist fest im Unterrohr verbaut, ein Austausch erfordert den Ausbau des Innenlagers durch Fachpersonal. Das Konzept setzt auf Gewichtsoptimierung und Aerodynamik statt auf schnellen Wechsel.
Taugt das Rad fürs Bikepacking?
Für Leichtbau-Touren ja, dank Trail Mount und vieler Montagepunkte. Beachte aber das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg: Ein 90-kg-Fahrer hat mit dem rund 15 kg schweren Rad nur etwa 15 kg Reserve für Gepäck.
Warum 650B statt 700C?
Merida setzt auf 650B-Laufräder mit 47 mm breiten Maxxis-Rambler-Reifen. Das größere Luftvolumen bringt spürbar mehr Grip und Komfort auf Schotter als schmalere 700C-Varianten.
Fazit
- Diskreter, leiser Antrieb mit klassischer Optik
- Herzfrequenz-Training Mode via MAHLE-App
- Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis inkl. Zubehör
Das Merida eSILEX+ 600 ist ein ehrliches, technisch durchdachtes Light-E-Gravel für moderne Abenteurer: diskrete Stealth-Optik, leiser X30-Antrieb mit Training Mode und hochwertige Ausstattung zum marktgerechten Preis. Für sportliche Pendler und Genuss-Graveler eines der besten Preis-Leistungs-Angebote seiner Klasse.
Wilier Adlar Hybrid GRX
Wilier Adlar Hybrid GRX 1×12 TQ im Test: Die kompromisslose Adventure-Maschine
Das Adlar Hybrid ist kein Feierabend-Racer, sondern ein Bikepacking-Werkzeug: ein High-Impact-Carbonrahmen mit MTB-DNA, kombiniert mit dem nahezu lautlosen TQ-HPR50-Antrieb.
Mit mechanischer Shimano GRX 1×12, enormer Reifenfreiheit bis 53 mm und zahlreichen Montagepunkten zielt es auf Entdecker, die ihren Aktionsradius erweitern wollen. Im Test: Antriebscharakter, Rahmenkonzept, Geländetauglichkeit und für wen sich diese Offroad-Maschine lohnt.
Die belastbare Adventure-Plattform für Bikepacker und Offroad-Entdecker – lautloser TQ-Antrieb, robuster Carbonrahmen und MTB-taugliche Reifenfreiheit.
- Exzellente TQ-Integration: natürliches Fahrgefühl ohne mechanischen Widerstand
- Nahezu lautloser Antrieb dank Harmonic Pin Ring
- Robuster High-Impact-Carbonrahmen für Bikepacking-Lasten
- Überragende Reifenfreiheit bis 53 mm (echte 29er-Option)
- Adventure-ready: Nabendynamo-Vorbereitung und viele Montagepunkte
- Enorme Bandbreite dank 10–51T-Kassette
- Steifer Rahmen – Komfort muss über Reifendruck/Setup kommen
- Extremer Lenker-Flare erschwert Hebelzugriff im Unterlenker
- 160-mm-Scheiben können bei langen alpinen Abfahrten thermisch grenzwertig werden
- Auf Asphalt durch Gewicht und Rollwiderstand wenig spritzig
- Bei viel Gepäck werden steile Rampen trotz 50 Nm anspruchsvoll
Das Adlar Hybrid ist die ultimative Adventure-Basis für alle, die das Ziel gern ein Stück weiter rücken. Der lautlose TQ-HPR50 nimmt langen Anstiegen den Schrecken, ohne den Fahrradcharakter zu opfern, und der High-Impact-Carbonrahmen trägt schweres Gepäck souverän. Es ist kein Rad für jedermann, sondern ein ehrliches Werkzeug für Bikepacker und Offroad-Entdecker. Wer den steifen Rahmen über Setup bändigt, findet einen Begleiter für jedes Terrain.
Wie leise und natürlich fährt der TQ-HPR50?
Sehr leise. Die Harmonic-Pin-Ring-Technik kommt ohne klassische Zahnräder und Riemen aus, arbeitet nahezu geräuschlos und mit minimalem Widerstand. Die 50 Nm entfalten sich organisch statt abrupt – ideal für Traktion auf losem Untergrund.
Welche Reifen kann ich montieren?
Ab Werk sind Vittoria Terreno Dry in 700×47c montiert. Der Rahmen bietet aber Platz für 29-Zoll-MTB-Reifen bis 53 mm Breite – damit verschwimmt die Grenze zum Hardtail und du bekommst maximalen Grip im groben Gelände.
Ist das Rad komfortabel?
Der Rahmen ist bewusst steif für schwere Beladung ausgelegt, die vertikale Dämpfung eher mittelmäßig. Komfort erzeugst du hier vor allem über den Reifendruck: Mit den 53-mm-Reifen und niedrigem Druck wird das Adlar zur Sänfte, verliert dafür auf Asphalt an Spritzigkeit.
Reicht die Übersetzung für steile Anstiege?
Die 10–51T-Kassette ist sehr breit. Mit vollem Bikepacking-Gepäck werden Steigungen über 15 % trotz 50 Nm Unterstützung dennoch zur sportlichen Herausforderung – für die meisten Touren ist die Bandbreite aber mehr als ausreichend.
Sind die Bremsen ausreichend?
Die 160-mm-Scheiben sind im Standard-Gravel-Bereich zuverlässig. Bei hohem Systemgewicht mit voller Montur und langen alpinen Abfahrten können sie thermisch an ihre Grenzen kommen – hier lohnt ein prüfender Blick je nach Einsatz.
Fazit
- Nahezu lautloser TQ-HPR50 mit organischer Kraft
- High-Impact-Carbon für schwere Bikepacking-Lasten
- Reifenfreiheit bis 53 mm für echtes MTB-Terrain
Das Wilier Adlar Hybrid GRX 1×12 TQ ist eine kompromisslose Adventure-Maschine: lautloser TQ-Antrieb, robuster High-Impact-Carbonrahmen und MTB-taugliche Reifenfreiheit. Kein Straßen-Racer, sondern ein ehrliches Werkzeug für Bikepacker und Offroad-Entdecker, die echte Unabhängigkeit suchen.
Das beste Gravel E-Bike finden: Worauf es beim Kauf ankommt
Das eine beste Gravel E-Bike gibt es nicht. Was für dich passt, hängt davon ab, wie und wo du fährst – und genau daran solltest du deine Wahl ausrichten. Ein paar Kriterien helfen bei der Entscheidung.
Der wichtigste Unterschied steckt im Antrieb. Nabenmotoren wie der MAHLE X20 oder X30 sitzen im Hinterrad, bleiben dezent und halten das Rad leicht – gut, wenn du ein natürliches Fahrgefühl suchst und den Motor nur an steilen Rampen zuschalten willst. Mittelmotoren von Bosch, Shimano oder TQ sitzen am Tretlager, senken den Schwerpunkt und liefern meist mehr Drehmoment. Der TQ-HPR arbeitet dabei nahezu lautlos, der Shimano EP801 im Orbea Denna M20 bringt mit 85 Nm die meiste Kraft im Feld.
Gewicht und Akku prägen den Charakter. Die leichtesten Modelle im Vergleich liegen bei gut 12 kg und fahren sich fast wie ein klassisches Gravelbike ohne Motor. Dafür fällt der Akku oft kleiner aus. Wer lange Touren plant, sollte auf einen Range Extender achten – viele Systeme lassen sich so um 150 bis 250 Wh erweitern. Für den täglichen Arbeitsweg reicht ein kompakter Akku dagegen meist locker.
Am Ende zählt der Einsatzzweck. Suchst du das leichteste Rad, führt am Ribble Allgrit E Carbon-X kaum ein Weg vorbei. Für den Alltag mit Schutzblechen, Licht und viel Zuladung ist das Bulls Daily Grinder EVO SX die praktischere Wahl. Wer weit ins Gelände will, findet im Wilier Adlar Hybrid mit Reifenfreiheit bis 53 mm eine echte Abenteuerbasis. Und wenn das Budget im Vordergrund steht, bekommst du mit dem Merida eSILEX+ 600 viel Ausstattung fürs Geld. So wird aus „Welches ist das beste Gravel E-Bike?” schnell die konkretere Frage: Welches passt zu deinem Fahrprofil?
Bestes Gravel E-Bike: FAQ
Nabenmotor oder Mittelmotor – was ist besser?
Nabenmotoren wie der MAHLE X20/X30 sitzen im Hinterrad, bleiben dezent und leicht und unterstützen eher zurückhaltend. Mittelmotoren von Bosch, Shimano oder TQ sitzen am Tretlager, senken den Schwerpunkt und liefern meist mehr Drehmoment. Für ein natürliches Fahrgefühl ist ein Nabenmotor oft die bessere Wahl, für Kraft am Berg spricht mehr für einen Mittelmotor.
Wie viel Reichweite brauche ich?
Das hängt von deinen Strecken ab. Für den Arbeitsweg und kürzere Runden reicht ein kompakter Akku um 250 Wh meist aus, während Tagestouren im hügeligen Gelände von 350 bis 420 Wh profitieren. Planst du lange oder mehrtägige Touren, achte auf ein System mit optionalem Range Extender.
Wie schwer ist ein gutes Gravel E-Bike?
Die leichtesten Light-E-Gravel-Bikes liegen bei gut 12 kg und fahren sich fast wie ein Bio-Bike. Alu-Modelle und voll ausgestattete Pendler-Varianten wiegen eher 14 bis 20 kg. Weniger Gewicht bedeutet mehr Agilität und einfacheres Tragen, kostet aber oft Akkukapazität oder Budget.
Für wen lohnt sich ein Gravel E-Bike?
Vor allem für sportliche Pendler, die ungeschwitzt ankommen wollen, für Tourenfahrer, die ihren Radius erweitern, und für alle, die in der Gruppe Leistungsunterschiede ausgleichen möchten. Wer ausschließlich flache, kurze Strecken fährt, kommt dagegen oft auch ohne Motor gut aus.
