E-Mountainbike Fully Test: Finde das perfekte E-MTB für dich
Unser E-Mountainbike Fully Test zeigt, dass sich diese Fahrräder mit Vollfederung zu den beliebtesten Modellen auf dem Markt entwickelt haben. Die E-Mountainbikes kombinieren den kraftvollen Antrieb eines Elektromotors mit einem vollgefederten Fahrwerk, das sowohl auf anspruchsvollen Trails als auch auf längeren Touren maximalen Komfort bietet. Doch bei der großen Auswahl stellt sich schnell die Frage: Welches E-Mountainbike Fully ist das richtige?
Das ROSE File Plus 70 ist die Antwort auf den Wunsch nach einem natürlichen Fahrgefühl. Als Light-E-MTB bricht es mit dem Trend zu immer schwereren Systemen.
Weitere E Mountainbikes 2026 im Überblick:
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Feature/ Hersteller 2471_9b8dce-76> | 2471_866cbd-eb> | 2471_407772-c4> | 2471_2c1600-6b> | 2471_fdbf14-4b> | 2471_dff753-b1> | 2471_7ed7b3-9d> | 2471_b03ab7-df> |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
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Einsatz 2471_e5cb86-13> |
Allround Trail 2471_1f3a48-85> |
Trail / Enduro 2471_663d0a-4f> |
Light Enduro 2471_bedf56-3b> |
SUV / Trekking 2471_b55b4e-06> |
SUV / Tour 2471_3c4b17-3d> |
Trail 2471_8dc6fe-89> |
Enduro / Trail 2471_67faa6-9f> |
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Motor 2471_28e78d-16> |
Bosch CX 2471_678b3c-3d> |
Bosch CX 2471_18d2db-48> |
Fazua Ride 60 2471_f76585-ea> |
Bosch CX 2471_116dab-38> |
Shimano EP801 2471_8867a4-10> |
TQ-HPR60 2471_a23ef6-2f> |
Full Power 2471_862349-27> |
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Akku 2471_342c6d-25> |
800 Wh 2471_f882e4-76> |
600/800 Wh 2471_bacaa0-0f> |
480 Wh 2471_a73082-56> |
750 Wh 2471_f3f637-71> |
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600 Wh+ 2471_017f09-82> |
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Federweg 2471_daf2d2-1e> |
140mm 2471_136f4a-89> |
160/150mm 2471_1b8206-07> |
160/140mm 2471_4fbc9c-e0> |
130mm 2471_c618ff-40> |
140mm 2471_616d36-0a> |
150/140 mm 2471_7969c4-e9> |
170/170 mm 2471_5eaf04-c5> |
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Gewicht 2471_d042b4-c7> |
26.8 kg 2471_89bf5f-91> |
~25.8 kg 2471_dc50ba-e4> |
<20 kg (est) 2471_f87089-3a> |
28.7 kg 2471_6a0390-c6> |
29.4 kg 2471_b45c8e-f1> |
ca. 20,3 kg 2471_073ff3-45> |
ca. 23,9 kg 2471_ce7e73-b0> |
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Link 2471_9dfb36-b9> | 2471_477b65-21> | 2471_bb5cc6-3a> | 2471_27aa1d-6a> | 2471_5c47f7-c0> | 2471_5973dc-61> | 2471_910f6a-60> | 2471_839930-31> |
Ein gutes E-MTB zeichnet sich durch drei Hauptmerkmale aus: ein effizientes Motor-System mit guter Modulation, ein präzise abgestimmtes Fahrwerk mit passender Geometrie und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Preise beginnen bei etwa 3.500 Euro für Einsteigermodelle und können bei High-End-Bikes über 10.000 Euro erreichen. Tests zeigen, dass die Qualität der verfügbaren e-Bikes in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist.
Ob Bosch, Yamaha oder Specialized-Motor, ob Aluminium- oder Carbon-Rahmen – die Auswahl ist groß. Ein Fully bietet gegenüber einem Hardtail mehr Traktion, bessere Performance auf dem Trail und deutlich mehr Komfort bei längeren Fahrten. Die Entscheidung für das passende Modell hängt vom Einsatzzweck, dem verfügbaren Budget und den persönlichen Vorlieben ab.
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein E-MTB bietet durch seine Vollfederung mehr Komfort und bessere Traktion als Hardtails
- Motor-System, Fahrwerk und Preis-Leistung sind die drei wichtigsten Bewertungskriterien beim Kauf
- Gute vollgefederte E-Mountainbikes kosten min 3.500 Euro, wobei die Qualität über alle Preisklassen deutlich gestiegen ist
Was ist ein E-Mountainbike Fully?
Diese E-Mountainbikes kombinieren einen elektrischen Antrieb mit vollständiger Federung an Vorder- und Hinterrad. Dadurch bieten vollgefederten E-MTBs vor allem optimalen Komfort auf anspruchsvollen Trails und erweitern die Möglichkeiten für Fahrer deutlich.
Definition und Besonderheiten
E-Mountainbikes sind ein E-Bike mit vollgefedertem elektrischem Mountainbike an beiden Achsen. Die Bezeichnung “Fully” steht für “Full Suspension” und unterscheidet diese Bikes von teilgefederten Modellen.
An der Vorderseite sorgt eine Federgabel für die Dämpfung. Im hinteren Bereich ist ein Dämpfer in den Rahmen integriert, der über ein Hinterradsystem arbeitet. Diese Kombination absorbiert Stöße und Schläge von beiden Seiten.
Der elektrische Antrieb besteht aus drei Hauptkomponenten: Motor, Akku und Steuereinheit. Die meisten E-MTBs nutzen einen Mittelmotor, der zwischen den Pedalen sitzt und eine natürliche Kraftübertragung ermöglicht.
Die Akkukapazität liegt bei modernen Fullys zwischen 500 und 750 Wh. Ein 750-Wh-Akku ermöglicht Reichhöhen von über 2000 Höhenmetern, während kleinere Akkus etwa 1400 Meter schaffen.
Vorteile gegenüber Hardtails
Die Vollfederung hält die Reifen durchgehend am Boden und verbessert dadurch Traktion und Kontrolle auf technischen Trails. Der Fahrkomfort steigt spürbar, da beide Federelemente Unebenheiten ausgleichen.
Bei verblockten Abfahrten reduziert das hintere Federelement die Ermüdung deutlich. Fahrer müssen weniger Kraft aufwenden, um das Bike auf Kurs zu halten. Die Federung presst den Reifen gripfördernd auf den Untergrund.
Auf ruppigen Trails bleiben E-Bike Fullys stabiler als Hardtails mit nur vorderer Federung. Die zusätzliche Dämpfung am Heck verhindert, dass das Hinterrad bei Wurzeln oder Steinen abhebt.
Der elektrische Antrieb verstärkt diese Vorteile weiter. Fahrer bewältigen längere Strecken und höhere Anstiege ohne an Reserven zu sparen. Die Kombination aus Motor und Vollfederung erlaubt technischere Passagen bei gleichzeitig höherem Komfort.
Beliebte Einsatzbereiche
E-MTB Fullys eignen sich ideal für anspruchsvolle Trails mit vielen Wurzeln, Steinen und Sprüngen. Die Vollfederung macht sie zu perfekten Begleitern auf unebenem Terrain in Bergregionen.
Beliebte Einsatzbereiche sind:
- Trail-Riding: Abwechslungsreiche Waldwege mit technischen Passagen
- All-Mountain: Längere Touren mit steilen An- und Abfahrten
- Enduro: Anspruchsvolle Downhill-Strecken mit kurzen Anstiegen
- Bikeparks: Präparierte Strecken mit Sprüngen und Hindernissen
Abseits vom Trail lassen sich die Bikes durchaus alltagstauglich bewegen. Bei entsprechender Sattelstützeneinstellung ermöglichen sie eine entspannte Sitzposition auf ebenen Straßen.
Die elektrische Unterstützung erweitert die Einsatzmöglichkeiten erheblich. Auch weniger trainierte Fahrer erreichen entlegene Trails und bewältigen steile Anstiege problemlos.
Die wichtigsten Testkriterien für E-Mountainbike Fullys
In unserem E-Mountainbike Test spielen drei Kategorien eine entscheidende Rolle: das Fahrverhalten auf unterschiedlichen Strecken, die Leistung von Motor und Antrieb sowie die Kapazität und Reichweite des Akkus. Diese Kategorien bestimmen maßgeblich, ob ein E-MTB den Anforderungen im Gelände gewachsen ist.
Kategorien: Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten eines E-Mountainbike Fullys zeigt sich besonders auf anspruchsvollen Trails. Die Federelemente vorne und hinten müssen den Reifen optimal auf den Untergrund pressen. Dies sorgt für besseren Grip und weniger Kraftaufwand beim Fahren.
Die Bremsen gehören zu den wichtigsten Sicherheitskomponenten, auch in unserem Test. Eine mit einem Finger bedienbare Bremse ist dabei Standard. Sie ermöglicht es, bergab immer einen Finger an der Bremse zu lassen, während der Lenker sicher im Griff bleibt. Die Bremskraft muss gut dosierbar sein, besonders bei langen Abfahrten.
Die absenkbare Sattelstütze muss leicht erreichbar sein. Bei manchen Modellen liegt die Hebelmechanik ungünstig, was gefährliche Situationen beim Bergabfahren verursachen kann. Die Sitzposition beeinflusst zudem den Komfort auf ebenen Strecken.
Das Power-to-Weight-Ratio wirkt sich direkt auf die Kletterfähigkeit aus. Leichtere Rahmen verbessern das Handling, wobei Carbon-Rahmen nur wenig Gewichtsvorteil gegenüber Aluminium bieten.
Kategorien: Motor und Antriebssysteme
Der Mid-Drive Motor hat sich bei E-Mountainbikes durchgesetzt. Diese zentrale Platzierung sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und bessere Gewichtsverteilung. Die Motorleistung variiert zwischen den Modellen und beeinflusst die Climbing Performance erheblich.
Das Pedal Assist System muss feinfühlig arbeiten. Es sollte die Tretkraft natürlich verstärken, ohne ruckartig zu reagieren. Die verschiedenen Unterstützungsstufen ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Geländearten.
Die Drivetrain arbeitet eng mit dem Motor zusammen. Stahlritzel sind dabei verschleißärmer als Aluritzel, auch wenn sie etwas schwerer sind. Die Gangschaltung muss präzise funktionieren und vom Lenker aus gut erreichbar sein.
Das Display sollte umfassende Informationen liefern. Dazu gehören Akkustand, Unterstützungsstufe und zurückgelegte Strecke. Eine Schiebehilfe mit Rückwärtsblockade erleichtert das Manövrieren in schwierigem Gelände.
Kategorien: Akku und Reichweite
Die Battery Capacity liegt bei modernen E-MTB Fullys zwischen 500 Wh und 750 Wh. Größere Akkus erhöhen Reichweite und Reichhöhe deutlich. Modelle mit 750-Wh-Akkus schaffen über 2000 Höhenmeter mit einer Ladung, während 500-Wh-Varianten nur etwa 1370 Höhenmeter erreichen.
In der Ebene variiert die Reichweite zwischen 80 und 110 Kilometern. Diese Werte hängen stark vom gewählten Unterstützungsmodus und dem Gelände ab. Steile Anstiege verbrauchen deutlich mehr Energie als flache Strecken.
Die Ladezeit beträgt zwischen 5,5 und 7 Stunden. Manche Hersteller bieten Battery Options an, sodass gegen Aufpreis ein größerer Akku gewählt werden kann. Ein Range Extender als Zusatzakku erweitert die Reichweite für längere Touren.
Der Akku sollte sich einfach entnehmen lassen. Bei manchen Modellen gestaltet sich der Ausbau schwierig, was bei Lagerung und Wartung stört. Die Akkuanzeige muss zuverlässig die verbleibende Kapazität anzeigen.
Motoren im Vergleich: Performance und Innovation
Die aktuellen E-MTB-Motoren unterscheiden sich deutlich in Leistung, Gewicht und Fahrcharakter. Während etablierte Full Power Motoren bis zu 85 Nm Drehmoment bieten, setzen neue Systeme auf bis zu 1000 Watt Spitzenleistung oder fokussieren sich auf leichte Bauweise für natürliches Fahrgefühl.
Bosch Performance Line und CX Modelle
Der Bosch Performance Line CX Gen 5 liefert 600 Watt Leistung und 85 Nm Drehmoment. Die fünfte Generation punktet mit verbesserter Motorsteuerung und optimierter Geräuschkulisse im Vergleich zum Vorgänger.
Der Bosch Performance CX Gen 4 bleibt trotz Nachfolger an vielen neuen Bikes im Einsatz. Seine Leistungsdaten von 600 Watt und 85 Nm bewegen sich auf gleichem Niveau wie die neue Generation. Gewicht und Bauraum unterscheiden sich kaum zwischen beiden Versionen.
Die Bosch Performance Line SX zielt auf eine andere Zielgruppe ab. Sie kombiniert moderate Unterstützung mit geringerem Gewicht für Fahrer, die ein natürlicheres Fahrgefühl bevorzugen. Dieser Motor eignet sich besonders für technische Trails, wo Dosierbarkeit wichtiger ist als maximale Leistung.
Shimano EP8 und EP801
Der Shimano EP801 Motor ist seit über vier Jahren auf dem Markt und bleibt Shimanos aktuellstes Full Power Aggregat. Er liefert etwa 600 Watt Leistung und 85 Nm Drehmoment bei deutlich niedrigerem Gewicht als vergleichbare Bosch-Motoren.
Hersteller schätzen den Shimano EP801 Motor für leichte, bezahlbare Full Power Bikes. Der freie Zugriff auf Akkus von Drittanbietern bietet zusätzliche Flexibilität bei der Bike-Konfiguration.
Der EP8 Vorgänger bleibt ebenfalls relevant. Beide Shimano-Systeme zeichnen sich durch kompakte Bauweise aus. Die Motoren ermöglichen moderne Rahmengeometrien ohne Kompromisse bei der Bodenfreiheit.
Fazua Ride 60, TQ HPR50 und DJI Avinox M1
Der DJI Avinox M1 Motor setzt neue Maßstäbe mit bis zu 1000 Watt Spitzenleistung und 110 Nm Drehmoment. Das Gewicht von nur 2,5 Kilo unterbietet die Konkurrenz deutlich. Touchdisplay und hochauflösende Sensorik definieren moderne Motorsteuerung neu.
Der Fazua Ride 60 konzentriert sich auf minimales Gewicht und unauffällige Integration. Dieser Motor spricht Fahrer an, die überwiegend aus eigener Kraft fahren und nur gelegentlich Unterstützung wünschen.
Der TQ HPR50 Motor vereint geringes Gewicht mit harmonischer Kraftentfaltung. Das System arbeitet besonders leise und vibrationsarm. Die TQ Motor-Technologie nutzt einen Riemenantrieb statt Zahnräder, was die Geräuschentwicklung minimiert.
Spezielle Antriebslösungen
Yamaha-Motoren unter dem Giant SyncDrive Pro2 Label kombinieren japanische Hardware mit angepasster Software. Diese Full Power Motor-Varianten erreichen vergleichbare Leistungswerte wie Bosch und Shimano, bleiben aber in der Wahrnehmung oft unterrepräsentiert.
Der Brose-Motor im Specialized 2.2 System bietet 90 Nm Drehmoment und über 600 Watt Leistung. Der Riemenantrieb unterscheidet dieses System von zahnradbasierten Konkurrenten. Diese Bauweise reduziert Wartungsaufwand und Geräusche im Vergleich zu traditionellen Antrieben.
Beide Systeme zeigen, dass abseits der Marktführer innovative Lösungen existieren. Die Motoren erreichen moderne Leistungswerte und bringen eigene technische Vorteile mit.
Rahmendesign, Geometrie und Ausstattung
Die Wahl zwischen Aluminium und Carbon, verstellbare Geometrie-Optionen und das richtige Fahrwerk bestimmen, wie sich ein E-Mountainbike Fully im Gelände verhält. Diese drei Faktoren beeinflussen nicht nur den Preis, sondern auch das Handling und den Fahrspaß auf dem Trail.
Aluminium vs. Carbon Rahmen
Carbon-Rahmen wiegen weniger als Aluminium-Konstruktionen. Der Gewichtsunterschied liegt oft zwischen 500 und 800 Gramm. Dieser Vorteil macht sich beim Handling und bei längeren Anstiegen bemerkbar.
Aluminium-Rahmen kosten deutlich weniger. Ein E-MTB mit Aluminum Frame kann 1.500 bis 3.000 Euro günstiger sein als das gleiche Modell in Carbon. Die Haltbarkeit von Aluminium ist gut, besonders bei rauen Einsätzen auf steinigen Trails.
Carbon bietet bessere Dämpfungseigenschaften. Das Material absorbiert kleine Schläge und Vibrationen effektiver. Bei Crashes können Carbon-Rahmen aber komplett brechen, während Aluminium sich eher verbiegt.
Die Entscheidung hängt vom Budget und Einsatzbereich ab. Wer hauptsächlich im alpinen Gelände unterwegs ist, profitiert vom geringeren Gewicht. Für Trail-Fahrer mit begrenztem Budget ist ein Aluminum Frame die praktische Wahl.
Verstellbare Geometrie und Flip-Chip
Viele moderne E-Fullys bieten Adjustable Geometry durch Flip-Chip-Systeme. Diese kleinen Bauteile im Rahmen erlauben es, den Lenkwinkel und die Tretlagerhöhe um 0,5 bis 1 Grad zu verändern. Das verändert das Fahrverhalten spürbar.
Ein flacherer Lenkwinkel macht das Bike stabiler bei schnellen Abfahrten. Ein steilerer Winkel verbessert die Wendigkeit in engen Kurven. Die Tretlagerhöhe beeinflusst die Stabilität und Bodenfreiheit.
Das Mullet Wheel Setup kombiniert ein 29-Zoll-Vorderrad mit einem 27,5-Zoll-Hinterrad. Diese Konfiguration vereint die Laufruhe großer Räder vorne mit der Agilität kleinerer Räder hinten. Einige Hersteller bieten dieses Setup ab Werk oder als Option an.
Die Verstellung funktioniert meist werkzeugfrei oder mit einem einfachen Inbusschlüssel. Fahrer können so ihr Bike an verschiedene Trails anpassen.
Fahrwerk und Federweg
Der Suspension Travel bei E-Fullys liegt zwischen 140 und 180 mm. Long-Travel E-MTB Modelle mit 160 bis 180 mm eignen sich für anspruchsvolle Enduro-Trails und Bikeparks. Bikes mit 140 bis 150 mm Federweg sind vielseitiger für Trail und leichtes Enduro.
Die Fox Factory Suspension gilt als Premium-Option. Sie bietet präzise Einstellmöglichkeiten und spricht sensibel an. Die Fox Float X Performance ist eine günstigere Alternative mit ähnlicher Basis-Performance. Beide Dämpfer lassen sich auf Fahrergewicht und Vorlieben abstimmen.
Moderne Kinematiken wie DW-Link oder DW-Link Suspension trennen Brems- und Beschleunigungskräfte vom Federweg. Das verhindert, dass die Federung beim Bremsen einsackt oder beim Pedalieren wippt. Das System funktioniert besonders gut bei E-MTBs, wo die Motor-Kraft zusätzliche Belastung erzeugt.
Der Fox Genie Shock bringt elektronische Dämpfer-Steuerung. Er passt die Dämpfung automatisch an den Untergrund an. Diese Technologie ist neu und kostet extra, kann aber das Fahrverhalten deutlich verbessern.
Vergleich der Top-Modelle 2026
Die aktuellen E-Mountainbike Fully Tests 2026 zeigen deutliche Unterschiede bei Motorleistung, Federungstechnik und Reichweite. Modelle von KTM, Ghost, Cube, Focus und Merida bieten verschiedene Lösungen für unterschiedliche Anforderungen im Gelände.
Cube Stereo Hybrid ONE44 EX 800 im Test
Preis-Leistungs-Kracher: Das Cube Stereo Hybrid ONE44 EX 800 im Detail

Das Cube Stereo Hybrid ONE44 EX 800 ist eine Ansage an die Konkurrenz und unser Testsieger. Cube kombiniert hier ein hochmodernes Aluminium-Chassis mit dem neuesten Bosch-Ökosystem und hochwertigen Sram-Komponenten zu einem Preis, der in dieser Ausstattungsklasse seinesgleichen sucht und den Geldbeutel schont.
| Komponente | Details |
|---|---|
| Motor | Bosch Performance Line CX (BDU38), bis zu 100 Nm (ab Juli 2025) |
| Akku | Bosch PowerTube 800 Wh Akku |
| Federweg | 140 mm Front (RockShox Psylo Silver RC Air) / 140 mm Heck |
| Schaltung | Sram Eagle 90 Transmission (Schaltwerk) / Eagle 70 (Hebel), 12-fach |
| Reifen | Schwalbe Nobby Nic, Performance, 2.6 Zoll |
| Gewicht | 26,8 kg |
| UVP | 4.199 EUR |
Expertise-Check: Vorteile & Nachteile Das “Size Split”-System ermöglicht durch die Wahl zwischen 27,5- und 29-Zoll-Laufrädern eine perfekte Ergonomie für jede Körpergröße. Ein echtes Highlight für Sicherheitsbewusste ist das integrierte X-Connect Interface, das den direkten Anschluss einer ACID-Lichtanlage ermöglicht. Das Internal Cable Routing durch den Steuersatz sorgt für ein extrem aufgeräumtes Cockpit. Der einzige Wermutstropfen: Mit 26,8 kg ist das Bike kein Leichtgewicht. Dies ist jedoch der Tribut an das enorme Energie-Depot des 800-Wh-Akkus und den massiven Vortrieb des Bosch-Aggregats.

Cube als Hersteller: Bekannt für eine sehr breite Modellpalette und attraktive Preise bei hochwertiger Ausstattung.
Urteil: Ideal für Geländegänger und Tourenfahrer, die keine Kompromisse bei Reichweite und Schaltpräzision eingehen wollen. In unserem Vergleichstests ist das E-Bike unser Testsieger und eine klare Empfehlung von uns.
ROSE Slab Plus 70

Das ROSE Slab Plus 70 ist die kraftvolle Antwort für Trail-Enthusiasten, die maximale Motor-Power und ein potentes Fahrwerk für anspruchsvolles Gelände suchen.
Technische Daten:
- Motor: Full Power Antrieb (z.B. Bosch CX oder vergleichbare Klasse)
- Akku: 600 Wh+
- Schaltung: SRAM Eagle Transmission (12-fach mechanisch)
- Gewicht: ca. 23,9 kg
Vorteile: Das Slab Plus überzeugt durch seine enorme Leistungsfähigkeit im Uphill und Bergab-Reserven dank des robusten Rock Shox Fahrwerks (170 mm Federweg). Die SRAM Eagle Transmission sorgt für präzise Schaltvorgänge unter Last. Trotz der hohen Power bleibt das Gewicht für ein Full-Power-E-MTB in einem wettbewerbsfähigen Rahmen.
Nachteile: Mit knapp 24 kg ist es deutlich massiver und weniger verspielt als die “Light-Modelle” wie das File Plus. Für reine Stadt- oder Gelegenheitsfahrer ist das Fahrwerk und die aggressive Geometrie überdimensioniert.

Preis-Bewertung: Ab 4.900 € positioniert sich das Slab Plus als attraktives Angebot im Full-Power-Segment, da es hochwertige Komponenten mit einem modernen Rahmenkonzept verbindet.
Geeignet für: Rider, die ein potentes Enduro-E-MTB für technische Trails, steile Anstiege und Bikepark-Einsätze suchen und dabei keine Kompromisse bei der Motorunterstützung eingehen wollen.
ROSE File Plus 70
Das Leichtgewicht für Puristen: ROSE File Plus 70

Das ROSE File Plus 70 ist die Antwort auf den Wunsch nach einem natürlichen Fahrgefühl. Als Light-E-MTB bricht es mit dem Trend zu immer schwereren Systemen.
Technische Daten:
• Motor: TQ-HPR60 (60 Nm, 350 W Peak Power)
• Akku: 580 Wh
• Federweg: 150 mm vorne / 140 mm hinten
• Rahmen: Carbon
• Gewicht: ca. 20,3 kg
Vorteile: Herausragend ist das geringe Gewicht, das in Kombination mit dem flüsterleisen TQ-Motor eine Agilität ermöglicht, die klassische E-MTBs nicht erreichen. Technisch überzeugt der verstellbare Lenkwinkel (64°/65°) via Winkelsteuersatz, womit das Handling individuell von laufruhig auf agil getrimmt werden kann. Das Fahrwerk mit RockShox Lyrik Select bietet erstklassiges Feedback.
Nachteile: Die 60 Nm Drehmoment verlangen an sehr steilen Sektionen deutlich mehr Eigenleistung vom Fahrer als ein Bosch CX System.
Preis-Bewertung: 4.900 EUR sind für ein spezialisiertes Light-E-MTB mit hochwertigem Carbon-Rahmen und TQ-Antrieb ein kompetitives Angebot.
Geeignet für: Sportliche Ästheten, die ein leichtes Bike für technische Trails suchen und die Unterstützung eher als “Rückenwind” denn als Moped-Schub verstehen.
Ghost Path Riot Advanced Light E-MTB
Undercover-Performance in unserem Test: Das Ghost Path Riot Advanced Light-EMTB

Das Ghost Path Riot Advanced ist die Antwort für alle in der E-MTB Welt, die das natürliche Fahrgefühl eines klassischen Mountainbikes suchen, ohne auf den “Rückenwind” am Berg zu verzichten. Es versteckt seine E-Power fast unsichtbar in einem edlen Carbon-Rahmen.
| Komponente | Details |
|---|---|
| Motor | Fazua Ride 60 (60 Nm) |
| Akku | Fazua Energy 480 Wh |
| Rahmen | HIGH Carbon Uni |
| Federweg | 160 mm Front (Rockshox Lyrik Select) / 140 mm Heck |
| Schaltung | Shimano Deore 12-fach |
| Besonderheit | Continental Kryptotal Reifen inklusive “Tire Noodles” (Inserts) |
| UVP | 6.999 EUR |
Test Fazit: Das Path Riot fährt sich dank des geringeren Gewichts und der innovativen Traction Link Rahmenkonstruktion extrem spielerisch. Ghost geht bei der Abfahrtsperformance keine Kompromisse ein: Die ab Werk verbauten Tire Noodles erlauben niedrigen Luftdruck für maximalen Grip der Continental Kryptotal Reifen und schützen gleichzeitig die Felge. Zwar bieten 60 Nm Drehmoment weniger “Punch” als ein Full-Power-Bosch, doch das Fahrgefühl auf technischen Singletrails ist unerreicht natürlich.
Ghost als Hersteller: Ghost ist mutig bei den Geometrien („SuperFit“), was oft zu sehr fahrstabilen und modernen Bikes führt.
Geeignet für: Puristen und abfahrtsorientierte Rider, denen Agilität und Ästhetik wichtiger sind als bloße Motorgewalt. Ein Kauf-Empfehlung.
Focus Jam² 6.8 im E-Bike Test
Trail-Magie: Das Focus Jam² 6.8 mit Software-Turbo

Das Focus Jam² 6.8 ist eine reine Spaßmaschine. Es wurde entwickelt, um auf technischen Sektionen “ein fettes Grinsen aufs Gesicht zu zaubern” – eine Mission, die dank der ausgeklügelten F.O.L.D. Kinematik voll aufgeht.
| Komponente | Details |
|---|---|
| Motor | Bosch Performance Line CX (85 Nm / 100 Nm Update via Flow App) |
| Akku | Wahlweise 600 Wh oder 800 Wh (Range Extender kompatibel bis 1050 Wh) |
| Federweg | 160 mm Front (RockShox Lyrik Select) / 150 mm Heck |
| Schaltung | SRAM Eagle 70 Transmission, 12-fach |
| Features | Tool Bag (ab Größe L), integrierte AirTag/Chipolo-Halterung |
| UVP | 5.699 EUR |
Expertentipp zur Technik: Focus bietet hier ein technisches Schmankerl: Der Bosch CX Motor leistet ab Werk 85 Nm, kann aber per Software-Update über die Flow App auf volle 100 Nm gepusht werden. Das reaktionsfreudige F.O.L.D. Fahrwerk (Focus Optimised Linkage Design) bügelt Unebenheiten auf Wurzelteppichen souverän glatt und bietet dennoch genug Feedback für aktive Sprünge. Clever: Unter dem Oberrohr findet sich eine versteckte Halterung für Tracking-Devices.
Geeignet für: Trail-Enthusiasten, die ein robustes, aber verspieltes Bike für technisches Gelände suchen.
KTM Macina Chacana LFC 2025
KTM Macina Chacana LFC 2025 im E-Bike Test

Ist es ein Trekkingrad mit Nehmerqualitäten oder ein vollgefedertes Mountainbike mit Vollausstattung? Das KTM Macina Chacana LFC ist beides. Das Kürzel “LFC” (Light, Fender, Carrier) steht für kompromisslose Alltagstauglichkeit.
| Komponente | Details |
|---|---|
| Motor | Bosch Performance CX Gen.4 (85 Nm) |
| Akku | Bosch PowerTube 750 Wh |
| Federweg | 130 mm Front (Fox 34 Float AWL) / 125 mm Heck |
| Schaltung | Shimano Deore XT M8130-11 LG (Linkglide) |
| Gewicht | 28,7 kg |
| UVP | 6.199 EUR |
Smarte Synthese: Performance meets Utility Das KTM sticht durch seine hochwertige Hardware heraus: Die Fox 34 Float AWL Federgabel ist speziell für E-SUVs optimiert und bietet eine Performance, die man sonst nur bei reinen Sportgeräten findet. Das Heck mit 125 mm Federweg sorgt für maximalen Komfort beim Pendeln oder auf Schotterwegen. Mit der Linkglide-Technologie (Shimano XT LG) ist der Antrieb zudem auf extreme Langlebigkeit unter Last ausgelegt. Trotz des hohen Gewichts von 28,7 kg bleibt das Bike dank der Geometrie stabil und sicher steuerbar.
KTM als Hersteller: Die Österreicher bauen sehr solide Bikes, die oft durch gute Klettereigenschaften und ein stabiles Fahrverhalten glänzen.
Geeignet für: Komfortsuchende Tourenfahrer und Pendler, die ein “Sorglos-Paket” für Stadt und leichtes Gelände benötigen.
Merida eONE-FORTY 675 EQ
All-in-One: Merida eONE-FORTY 675 EQ

Das Merida eONE-FORTY 675 EQ schließt die Lücke zwischen Hardcore-Trailbike und praktischem Alltagsbegleiter. Das “EQ” steht für “Equipped” und signalisiert die volle Straßenausstattung auf Basis eines potenten Mountainbike-Chassis.
| Komponente | Details |
|---|---|
| Motor | Shimano EP801 (85 Nm) |
| Akku | Trendpower Internal 750 Wh |
| Federweg | 140 mm Front (SR Suntour Aion 36X) / 140 mm Heck |
| Schaltung | Sram NX Eagle, 12-fach |
| Gewicht | 28,2 kg |
| Klasse | Gehobene Mittelklasse (ca. 4.500 – 5.500 EUR) |
Einschätzung des E-MTB-Experten: Während fast alle Mitbewerber auf Bosch setzen, vertraut Merida auf den Shimano EP801 Motor. Dieser zeichnet sich durch seine natürliche Leistungsentfaltung und exzellente Anpassbarkeit via E-Tube App aus. Das Fahrwerk mit 140 mm Federweg bietet genug Reserven für echte Bergtouren, während die EQ-Ausstattung (Schutzbleche, Ständer) das Bike im “Großstadtdschungel” zur Wunderwaffe macht.
Merida als Hersteller: Merida nutzt oft Shimano-Motoren und ist bekannt für eine sehr saubere Integration sowie hochwertige Carbon-Rahmen.
Geeignet für: Fahrer, die nur ein einziges Bike für alles besitzen wollen – vom Wocheneinkauf bis zum Alpencross.
Direkter Vergleich: Die Top Fully Modelle 2026 auf einen Blick
| Hersteller und Modell | Motor-System | Akku (Wh) | Federweg (mm) | Schaltung (Präzision) | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Cube Stereo Hybrid ONE44 | Bosch CX (100Nm) | 800 Wh Akku | 140/140 | Sram Eagle 90/70 | X-Connect Light |
| Ghost Path Riot Adv. | Fazua Ride 60 | 480 Wh | 160/140 | Shimano Deore | Carbon / Tire Noodles |
| Focus Jam² 6.8 | Bosch CX (85-100Nm) | 600/800 Wh Akku | 160/150 | Sram Eagle 70 | F.O.L.D. / AirTag |
| KTM Macina Chacana | Bosch CX Gen.4 | 750 Wh | 130/125 | Shimano XT LG | SUV / Fox AWL Gabel |
| Merida eONE-FORTY | Shimano EP801 | 750 Wh | 140/140 | Sram NX Eagle | EQ-Ausstattung |
Wichtige Komponenten und ihr Einfluss auf das Fahrerlebnis
Die Wahl der richtigen Komponenten entscheidet darüber, wie gut sich ein E-Mountainbike Fully auf dem Trail verhält.
Bremsen, Antrieb und Schaltung
Hydraulische Scheibenbremsen sind bei E-MTB Fullys Standard. Sie müssen das höhere Gewicht und die größeren Geschwindigkeiten eines E-Bikes zuverlässig abbremsen können. Vierkolben-Bremsen bieten mehr Bremskraft als Zweikolben-Modelle und sind besonders bei längeren Abfahrten von Vorteil.
Der Antrieb arbeitet eng mit dem E-Motor zusammen. Ein Shimano Drivetrain mit 11 oder 12 Gängen ermöglicht eine präzise Abstufung der Unterstützungsstufen. Die Schaltung sollte schnell und sauber arbeiten, damit der Fahrer den Motor optimal nutzen kann.
Die Kettenschaltung muss robust sein, da E-MTBs höhere Kräfte auf den Antriebsstrang übertragen. Eine gute Gangschaltung verlängert die Reichweite des Akkus, weil sie hilft, in jedem Gelände den effizientesten Gang zu finden.
Laufradgrößen: 27,5, 29 Zoll und Mullet
Die Laufradgröße beeinflusst das Fahrverhalten erheblich. 29-inch wheels rollen leichter über Hindernisse und bieten besseren Grip sowie mehr Laufruhe. Sie sind ideal für schnelle Trails und längere Touren.
27.5-inch wheels sind wendiger und beschleunigen schneller. Sie eignen sich besser für enge, technische Trails und für kleinere Fahrer. Das geringere Gewicht macht das Bike agiler in Kurven.
Mullet wheels kombinieren ein 29-Zoll-Vorderrad mit einem 27,5-Zoll-Hinterrad. Diese Mischung bietet die Laufruhe der großen Räder vorne und die Wendigkeit der kleineren Räder hinten. Viele moderne E-Fullys setzen auf diese Kombination, um Stabilität und Agilität zu vereinen.
Dropper Post und Sattelstütze
Eine Dropper Post gehört zur Grundausstattung eines modernen E-Mountainbikes. Sie erlaubt es, die Sattelhöhe während der Fahrt per Hebel am Lenker zu verstellen. Das erhöht die Kontrolle in technischem Gelände und bei Abfahrten deutlich.
Der Verstellbereich sollte min 150 mm betragen, bei größeren Fahrern sind 170 bis 200 mm sinnvoll. Eine Dropper Seatpost mit schneller Reaktionszeit und zuverlässiger Mechanik macht den Unterschied zwischen sicherem und unsicherem Fahren aus.
Die Bedienung muss einfach sein, damit der Fahrer sich auf den Trail konzentrieren kann. Hydraulische Systeme arbeiten präziser als mechanische Varianten und benötigen weniger Wartung.
Kaufberatung: Welches E-Mountainbike Fully passt zu dir?
Die Wahl des richtigen E-MTB hängt von deinem Einsatzgebiet, der richtigen Größe und der gewünschten Ausstattung ab. Ein passendes Fully E-Bike bietet optimale Leistung nur, wenn diese Faktoren auf deine Bedürfnisse abgestimmt sind.
Einsatzgebiet und individuelle Anforderungen
Das Einsatzgebiet bestimmt, welches E-MTB Fully zu dir passt. Für anspruchsvolle Trails mit vielen Wurzeln und steilen Abfahrten brauchst du ein Bike mit mehr Federweg. Für gemäßigte Touren reicht ein Modell mit weniger Federweg.
Das Bike Weight spielt eine wichtige Rolle bei der Handhabung. Leichtere E-MTBs lassen sich besser manövrieren und transportieren. Schwerere Modelle bieten oft mehr Stabilität bei schnellen Abfahrten.
Das zulässige Gesamtgewicht muss zu dir passen. Einige Modelle erlauben nur 128 Kilo Gesamtgewicht. Andere schaffen deutlich mehr. Rechne dein Körpergewicht plus Gepäck und das Bike Weight zusammen.
Überlege dir auch, ob du das Bike im Alltag nutzen willst. Vollgefederte E-Mountainbikes funktionieren auf normalen Straßen gut, wenn die Sattelstütze richtig eingestellt ist.

Tipps zur Probefahrt und Größenwahl
Eine ausgiebige Probefahrt ist unverzichtbar. Jedes E-MTB fährt sich anders. Achte besonders auf Ergonomie und Handling während der Fahrt.
Ein Bikefitting beim Fachhändler kann dir vor allem helfen, die optimale Größe zu finden. Der Händler stellt dabei die Dämpferelemente richtig ein. Diese Einstellung ist wichtig für den Fahrspaß.
Das Lenkerfitting muss stimmen. Die Reihenfolge sollte sein: erst Bremse, dann Sattelstütze, dann Schaltung. Alle Bedienelemente müssen vom Griff aus gut erreichbar sein.
Die Bremshebel sollten als Einfingerbremse funktionieren. Das ist wichtig für sichere Downhill-Fahrten. Mit einem Finger bremst man, während die anderen Finger den Lenker fest umgreifen.
Prüfe bei der Probefahrt auch die Hebelmechanik der Sattelstütze. Sie muss leicht erreichbar sein. Sonst musst du beim Bergabfahren die sichere Griffposition aufgeben.
Ausstattungsvarianten und Batterieoptionen
Battery Options beeinflussen die Reichweite stark. E-MTBs haben meist Akkus mit 500 Wh, 625 Wh oder 750 Wh Kapazität. Größere Akkus ermöglichen längere Touren.
Die Reichhöhe variiert je nach Akkugröße zwischen 1371 und 2179 Höhenmetern. Modelle mit 750-Wh-Akkus schaffen über 2000 Höhenmeter mit einer Ladung. Das reicht für anspruchsvolle Bergtouren.
Die Ladezeit liegt zwischen 5,5 und 7 Stunden. Das solltest du bei der Tourenplanung einkalkulieren. Ein vollgeladener Ersatzakku bietet zusätzliche Sicherheit.
Bei den Ausstattungsvarianten kannst du sparen. Ein Carbon-Rahmen ist teuer, bringt aber nur wenig Gewichtsvorteil. Stahlritzel in der Gangschaltung sind günstiger als Aluritzel und verschleißen langsamer.
Das Display sollte umfassende Informationen bieten. Wichtig sind Akkustand, Geschwindigkeit und Motorunterstützungsstufe. Eine Schiebehilfe mit Rückwärtsblockade erleichtert das Schieben am Berg.
E-Mountainbikes – FAQ
Welche Vorteile bietet ein E-Fully im Gelände?
- Mehr Kontrolle und Traktion: Durch die Hinterradfederung behalten die Reifen fast immer Bodenkontakt, was besonders bei technischen Anstiegen und schnellen Abfahrten für Sicherheit sorgt.
- Höherer Komfort: Stöße durch Wurzeln, Steine oder Schlaglöcher werden effektiv gedämpft, was deinen Körper und deine Muskulatur schont.
- Geringere Ermüdung: Da das Fahrwerk Vibrationen filtert, erschöpfst du auf langen Touren weniger schnell.
- Sicherheit: In Kurven oder bei unvorhergesehenen Hindernissen liegt das Bike deutlich stabiler auf dem Untergrund.
Was sind die Nachteile gegenüber einem Hardtail?
- Höheres Gewicht: Die zusätzliche Federungstechnik und die Lager machen das Bike schwerer.
- Höherer Preis: Die komplexere Konstruktion und die zusätzlichen Komponenten wie der Dämpfer führen zu höheren Anschaffungskosten.
- Wartungsaufwand: Du musst regelmäßig die Gelenke, Lager und den Dämpfer warten lassen.
- Geringerer Vortrieb auf Asphalt: Auf flachen, festen Wegen geht durch das Einfedern des Hinterbaus etwas Energie verloren, sofern das Fahrwerk nicht blockierbar ist.
Wie viel Federweg brauche ich?
Der passende Federweg hängt stark von deinem Einsatzgebiet ab:
- 120 mm bis 130 mm: Ideal für einfache Touren, Waldwege und moderates Gelände (E-SUV Bereich).
- 140 mm bis 160 mm: Der Allrounder für Singletrails, Alpenüberquerungen und technisches Gelände.
- Über 160 mm: Für sehr anspruchsvolle Enduro-Strecken oder Besuche im Bikepark.
Wie weit komme ich mit einer Akkuladung?
Die Reichweite ist von vielen Faktoren wie deinem Gewicht, der Unterstützungsstufe und dem Gelände abhängig. Grobe Richtwerte für moderne Akkus sind:
- 500 Wh: ca. 50–100 Kilometer.
- 625 Wh: ca. 60–120 Kilometer.
- 750 Wh: ca. 75–150 Kilometer. In bergigem Gelände oder bei dauerhafter Nutzung des Turbo-Modus halbiert sich dieser Wert oft.
Welcher Motor ist der beste für ein E-Fully?
Es gibt verschiedene Klassen, je nachdem, was du suchst:
- Allrounder: Motoren wie der Bosch Performance Line CX oder Shimano EP8 bieten viel Kraft (85 Nm) für steile Anstiege.
- Light-Assist: Systeme wie Fazua Ride 60 oder TQ HPR50 sind deutlich leichter und bieten ein natürlicheres Fahrgefühl, haben aber weniger Power.
- Leisetreter: Der Brose Drive S Mag gilt als einer der leisesten und kraftvollsten Motoren am Markt.
Wie oft muss ich ein E-Fully warten?
Die erste Inspektion sollte meist nach ca. 200 km oder zwei Monaten erfolgen. Danach empfiehlt sich ein jährlicher Service oder eine Prüfung alle 2.000 km. Besonders die Hinterbaulager und der Dämpfer sollten einmal pro Jahr zerlegt, gereinigt und neu geschmiert werden, um die Langlebigkeit zu garantieren.
Wie unterscheiden sich die E-Mountainbike Fullys hinsichtlich Federung und Fahrkomfort?
Vollgefederte E-Mountainbikes meistern Trails, Wurzeln und steile Abfahrten besser als Hardtails. Die Federung dämpft Stöße an Vorder- und Hinterrad. Das erhöht Traktion und Kontrolle im Gelände.
Die Federungseigenschaften variieren zwischen den Modellen. Tests bewerten die Dämpfung in verschiedenen Geländeabschnitten. Steinfelder und technische Climbs zeigen die Unterschiede deutlich.
Das Gewicht beeinflusst den Fahrkomfort mit. Leichtere Bikes um 19 kg reagieren agiler als Modelle über 25 kg. Carbon-Rahmen verbessern oft die Dämpfungseigenschaften im Vergleich zu Aluminium.
Welche E-MTB-Marke und Hersteller sind sehr gut?
| Hersteller | Fokus & Charakteristik | Besonderheiten |
| Cube | Preis-Leistungs-König. Bekannt für eine sehr breite Modellpalette und attraktive Preise bei hochwertiger Ausstattung. Das freut den Geldbeutel. | Oft Testsieger in Preis-Leistungs-Kategorien; setzt stark auf das Bosch Smart System. |
| KTM | Laufruhe & Touren-Komfort. Die Österreicher bauen sehr solide Bikes, die oft durch gute Klettereigenschaften und ein stabiles Fahrverhalten glänzen. | Stark im Bereich E-SUV (Modelle mit Schutzblechen und Licht ab Werk, wie die LFC-Serie). |
| Focus | Fahrspaß & Agilität. Focus konzentriert sich auf moderne Geometrien und innovative Akku-Konzepte (z. B. Wahlmöglichkeit der Akkugröße). | Besonders stark im Bereich Trail- und Enduro-Performance mit dem JAM² und SAM². |
| Ghost | Progressives Design. Ghost ist mutig bei den Geometrien („SuperFit“), was oft zu sehr fahrstabilen und modernen Bikes führt. | Spezialist für Light-E-MTBs (Path Riot) und Bikes mit eigenständiger Optik. |
| Merida | Integration & Technik. Merida nutzt oft Shimano-Motoren und ist bekannt für eine sehr saubere Integration sowie hochwertige Carbon-Rahmen. | Die eONE-Serie gehört weltweit zu den am besten bewerteten E-MTBs hinsichtlich Handling und Design. |
Welche Marke macht die besten Fullys?
- Cube
- KTM
- Merida
- Focus
- Ghost
